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Edition Benu

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Bernward Schneider
Warten auf den Tod: Sergio Leones vierter Western

Mit seinem Film »Spiel mir das Lied vom Tod« (C’era una volta il West) schuf der italienische Regisseur Sergio Leone (1929 – 1989) im Jahr 1968 ein unerreichtes Meisterwerk, nicht nur des Italowesterns, sondern des Westernfilms überhaupt. In seinem Buch »Warten auf den Tod: Sergio Leones vierter Western« schildert der Autor die Entstehung des Films von der Idee über die Dreharbeiten bis zu seiner Erfolgsgeschichte. Sergio Leones vierter Western handelt vom Tod, das ist sein eigentliches Thema, und tatsächlich scheint der Tod für all die Männer, die in diesem Film ihr Leben lassen, eine vorzugswürdige Alternative gegenüber einer bürgerlichen Existenz zu sein. Nicht, dass Sergio Leones Gestalten unbedingt sterben wollen, aber lieber sehen sie dem Tod ins Auge, als dass sie sich auf einen faulen Kompromiss einlassen würden, den das Leben in einer regulierten und letztlich unfreien Gesellschaft, die sich an die Stelle der Welt zu setzen sucht, die einmal der Westen war, für sie bedeuten würde.

Bernward Schneider: Berlin, Finstere Stadt

Im November 1938 erreicht die Verfolgung der Juden in Berlin einen neuen Höhepunkt. Anwalt Eugen Goltz wird von der Varieté-Chefin Martha Graue beauftragt, einer jungen Frau und einem jungen Mann beizustehen, die wegen kommunistischer Umtriebe und vermeintlicher Rassenschande in das Visier der Gestapo geraten sind. Mitglieder einer finsteren okkulten Gesellschaft haben aus anderen Gründen ein Auge auf das Akrobatenpaar geworfen. Goltz muss an mehreren Fronten kämpfen. Die Umstände sind ihm nicht günstig. Er kann den Tod des jungen Mannes nicht verhindern. Seine Suche nach dessen Mördern kommt ins Stocken, als die Pogromnacht des 9. November über Berlin hereinbricht. Goltz wird verhaftet und gerät in allerhöchste Gefahr.

Bernward Schneider Unternehmen Sarajevo

Am 27. August 1913 erschießt der Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Ungarn an seinem Jagdstand nahe Golling im Salzburger Land eine weiße Gams. Jeder Gebirgsjäger in den Ostalpen kennt die Sage vom Zlatorog, nach der die Erlegung eines weißen Wildes dem Schützen Unglück bringt. Doch Franz-Ferdinand teilt den Aberglauben der Gebirgsjäger nicht. Im folgenden Jahr reist er zusammen mit seiner Gattin Sophie zum Staatsbesuch nach Sarajevo. Zur selben Zeit betreibt der Sekretär Benno Siebert an der russischen Botschaft in London Spionage im Auftrag der deutschen Regierung. Er ahnt, dass eine mächtige Elite plant, die Welt in einen großen Krieg zu stürzen, und nur noch auf den rechten Anlass dafür wartet. Siebert unternimmt alles, um die böse Entwicklung zu verhindern. Doch seine Feinde sind bereits auf ihn aufmerksam geworden. – Ein spannender historischer Roman, der den Ausbruch des 1. Weltkriegs aus damaliger deutscher Sicht schildert.

Bernward Schneider Nosferatu – Der Tyrann: Murnaus unheimlicher Film

Mit seinem Film „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ schuf der deutsche Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau im Jahr 1922 ein frühes Meisterwerk des Horrorgenres. In seinem Buch „Nosferatu: Der Tyrann. Murnaus unheimlicher Film“ schildert der Autor die Entstehung des Films von der Idee über die Dreharbeiten bis hin zu seiner Erfolgsgeschichte als Klassiker des deutschen Stummfilms. Von seinem Produzenten Albin Grau als okkulter Film konzipiert und von dem Filmkritiker Siegfried Kracauer in die Reihe der Tyrannenfilme eingeordnet, kann der Film Nosferatu über 100 Jahre nach seiner Entstehung auch als eine indirekte Warnung vor modernen Formen des Vampirismus aufgefasst werden.