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Krimi

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Bernward Schneider:
Berlin, Finstere Stadt

Im November 1938 erreicht die Verfolgung der Juden in Berlin einen neuen Höhepunkt. Anwalt Eugen Goltz wird von der Varieté-Chefin Martha Graue beauftragt, einer jungen Frau und einem jungen Mann beizustehen, die wegen kommunistischer Umtriebe und vermeintlicher Rassenschande in das Visier der Gestapo geraten sind. Mitglieder einer finsteren okkulten Gesellschaft haben aus anderen Gründen ein Auge auf das Akrobatenpaar geworfen. Goltz muss an mehreren Fronten kämpfen. Die Umstände sind ihm nicht günstig. Er kann den Tod des jungen Mannes nicht verhindern. Seine Suche nach dessen Mördern kommt ins Stocken, als die Pogromnacht des 9. November über Berlin hereinbricht. Goltz wird verhaftet und gerät in allerhöchste Gefahr.

Abraham Merritt:
Sieben Schritte zu Satan

James Kirkham, ein Forscher und Entdecker, hat das Gefühl, heimlich beobachtet zu werde. Eines Abends unternimmt er einen Spaziergang mit dem Ziel, seine unbekannten Gegner herauszufordern. Sein Plan gelingt, endet jedoch mit seiner Entführung in ein einsames Landhaus außerhalb New Yorks. Dort begegnet er einem teuflischen Verbrechensfürsten, der sich selbst Satan nennt und eine Anhängerschaft aus Politikern und reichen Geschäftsleuten um sich geschart hat. Sein schlossartiges Zuhause ist mit Geheimgängen, Luxussuiten und Folterkammern ausgestattet. Wer sich Satans Einfluss zu entziehen sucht, muss sich einem grausamen Spiel unterwerfen, bei dem er über eine Treppe mit sieben Fußabdrücken gehen muss, über die er in die Freiheit, in Satans Knechtschaft oder in den Tod gelangt. — »Sieben Schritte zu Satan« (Original: Seven Footprints to Satan) ist ein spannender Thriller von Abraham Merritt über den Pakt mit dem Teufel.

Bernward Schneider:
Unternehmen Sarajevo

Am 27. August 1913 erblickt der Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Ungarn an seinem Jagdstand nahe Golling im Salzburger Land eine weiße Gams. Jeder Gebirgsjäger in den Ostalpen kennt die Sage vom Zlatorog, nach der die Erlegung eines weißen Wildes dem Schützen Unglück bringt. Doch Franz-Ferdinand teilt den Aberglauben der Gebirgsjäger nicht. Im folgenden Jahr reist er zusammen mit seiner Gattin Sophie zum Staatsbesuch nach Sarajevo. Zur selben Zeit betreibt der Attaché Benno Siebert an der russischen Botschaft in London Spionage im Auftrag der deutschen Regierung. Er ahnt, dass eine mächtige Elite plant, die Welt in einen großen Krieg zu stürzen, und nur noch auf den rechten Anlass dafür wartet. Siebert unternimmt alles, um die böse Entwicklung zu verhindern. Doch seine Feinde sind bereits auf ihn aufmerksam geworden.

Edgar Allan Poe:
Der Doppelmord in der Rue Morgue

Die Kriminalfälle des C. Auguste Dupin. »Der Doppelmord in der Rue Morgue« (The Murders in the Rue Morgue) war die erste von drei Kriminalgeschichten, die sich um die Figur des scharfsinnig ermittelnden Detektivs C. Auguste Dupin drehte. Diese erstmals im April 1841 in der Zeitschrift Graham’s Magazine erschienene Detektivgeschichte war auch eine der ersten Kriminalgeschichten, die sich der Technik des »verschlossenen Raums« bediente. 1842 trat Dupin nochmals als Hauptfigur in der Kriminalerzählung »Das Geheimnis der Marie Rogêt« (The Mystery of Marie Rogêt) und schließlich 1844 in »Der entwendete Brief« (The Purloined Letter) auf. Edgar Allan Poe wurde am 19. Januar 1809 in Boston geboren und starb unter nicht vollständig geklärten Umständen am 7. Oktober 1849 in Baltimore. Er war ein bedeutender Vertreter der amerikanischen Romantik und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der europäischen Literatur. Poe war ein Meister in der erzählerischen Darstellung von Horror- und Gruselelementen und trug mit seinen fantastisch-unheimlichen Erzählungen maßgeblich zur Ausprägung des Genres der Schauergeschichte bei. Mit seiner Figur des Detektivs C. Auguste Dupin begründete Poe außerdem den modernen Kriminalroman. Seine Erzählung »Der Doppelmord in der Rue Morgue« gilt als Geburtsurkunde der Detektivgeschichte in der uns heute bekannten Form.

Edgar Allan Poe:
Der Mann der Menge

Durch die schlimmsten Gassen von London verfolgt der Ich-Erzähler im Licht der Gaslaternen einen ihm unbekannten alten Mann, dessen Gesicht ihm wie das ideale Antlitz des Teufels erscheint. »Dieser alte Mann«, sagte er sich schließlich, »ist das Urbild und der Dämon des Triebes zum Verbrechen. Er kann nicht allein sein. ›Er ist der Mann der Menge.‹«. — Neben der Geschichte von dem „Mann der Menge“ enthält der Band Edgat Allan Poes Poes Kurzgeschichten „Der Untergang des Hauses Usher“, „Wassergrube und Pendel“, „Lebendig begraben“, „Das schwatzende Herz“, „Die schwarze Katze“, „Das Fass Amontillado“, „William Wilson“ und „Ligeia“.

Robert E. Howard;
Reißzähne aus Gold

„Steve Harrison – Detektiv des Okkulten“ ist die Hauptfigur in mehreren Detektiv-Stories des amerikanischen Autors Robert E. Howard, die in den 30er Jahren in verschiedenen amerikanischen Pulp-Magazinen erschienen sind. Drei dieser Detektiv Stories werden in dem vorliegenden Buch in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Die Titelgeschichte „Reißzähne aus Gold“ (Fangs Of Gold) wurde erstmals veröffentlicht in „Strange Detective Stories“, February 1934. „Namen im Schwarzen Buch“ (Names in an Black Book) erschien in „Super-Detective Stories“, Mai 1934. „Friedhofsratten“ (Graveyard Rats) wurde in der Zeitschrift „Thrilling Mystery“ im Februar 1936 veröffentlicht.

„Schädelgesicht“ (Original: Skull-Face) und „Mond von Zambebwei“ (Original: Moon of Zambebwei) gehören zu den Detektiv-Stories von Robert E. Howard. „Schädelgesicht“ wurde erstmals in drei Fortsetzungen im Pulp-Magazin „Weird Tales“ in den Monaten Oktober, November und Dezember 1929 veröffentlicht. „Mond von Zambebwei“ erschien auch unter dem Titel „Der grausige Horror“ (Orignal: The Grisly Horror). Unter diesem Titel erfolgte die Erstveröffentlichung im Magazin „Weird Tales“ im Februar 1935.

Richard Hannay, der am Vorabend des 1. Weltkriegs aus Südafrika auf ein paar Wochen nach London gekommen ist, um sich zu amüsieren, wird von seinem Nachbarn Scudder gebeten, ihn für eine Weile in seiner Wohnung zu verstecken. Scudder ist einer Verschwörergruppe auf die Spur gekommen, die ein Attentat auf ein ausländisches Staatsoberhaupt plant, das es zu verhindern gilt. Hannay lässt sich auf Scudders Bitte ein und nimmt den Mann auf, aber als er eines Abends in seine Wohnung zurückkehrt, findet er dort Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Hannay muss nun befürchten, von der Polizei selbst des Mordes verdächtigt zu werden und als Mitwisser der Attentatspläne bereits in das Visier der Verschwörer geraten zu sein. Da er sich verpflichtet fühlt, an Scudders Stelle das Attentat zu verhindern, beschließt er, aus London zu fliehen, um sich bis zum Tag des Attentats in einer einsamen Gegend zu verstecken. Mit der Uniform eines Milchmanns kann er aus seinem Haus, das bereits überwacht wird, entkommen und nimmt einen Zug in das schottische Hochland. Doch Scudders Mörder sind ihm bereits auf der Spur. Hannay hat es mit sehr gefährlichen Gegnern zu tun. Kurz vor seinem Tod hatte Scudder ihm noch einen Mann beschrieben, den er wie keinen anderen auf der Welt fürchtet, das Oberhaupt der Verschwörer, einen alten Mann, der daran zu erkennen sei, dass er ›seine Augenlider herabklappen könne wie ein Falke‹. – – John Buchans Spionagethriller aus dem Jahr 1915 ist ein zeitloser Klassiker der Kriminalliteratur.